Wyoming Badlands

Nach­dem ich mich schon früher von der IS-90 ver­drückt hat­te, um dem Sekun­den­schlaf zu ent­ge­hen, und ich die Bighorn Moun­tains erk­lomm, suchte ich weit­er nach abgele­ge­nen Straßen und da fand ich sie die Bad­lands von Wyoming, denn als Sehenswürdigkeit waren sie wohl weit unter fern­er liefen gerei­ht.. Ich habe vergessen zu erwäh­nen, Bighorn kommt vom Bighorn-Sheep, dem Dick­horn­schaf, wir haben seit 3000 Jahren keine wilden Schafe mehr in Europa.

Was ich an den Bad­lands mag, sind ihre Geschicht­en. Hier kann ich sehen, wie Land­schaften sich verän­dern, begreifen, dass nichts beim Alten bleibt. Ich habe gel­ernt zu erken­nen, wie ein Riss im Boden begin­nt die Erde abzu­tra­gen bis der blanke Felsen daliegt. Wenn es sich um Sand­stein, Kalk oder anderes Sed­i­ment­gestein han­delt, arbeit­en Wind und Regen daran, neue Land­schaften zu bauen. Die Welt, wie wir sie heute sehen, ist so einzi­gar­tig. Sie hat sich immer verän­dert, das ist was sie ausze­ich­net. Der Glaube etwas sei unverän­der­lich, ist nur ein Glaube und hat nichts mit der Wirk­lichkeit zu tun. Selb­st wenn ich mich nicht verän­dern möchte, dann macht es mein Kör­p­er unge­fragt. Still­stand ist eine Illu­sion.

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