IMG_7964Seit mehr als 3500 Jahren wer­den in Nordamerika Pfeifen hergestellt. Archäologische Funde weisen darauf hin. Der rote Stein hier in Pipestone (Minnesota) wird auch heute noch von Plains Indians (genauer: Lakota, Cheyenne, Absarokee, Kiowa, Comanche, Blackfoot und Teile der Apachen) abge­baut. Der Steinbruch ste­ht im Frühjahr unter Wasser, im Sommer ist es zu heiß für die schweißtreibende Arbeit, da er ohne tech­nis­che Hilfsmittel abge­baut wird. Es bleibt nur der Herbst, um den Stein Pipestone oder Catlinite abzubauen. Er liegt unter der hellen, meter­dick­en Quarzitschicht. Da der Pipestone für viele ein heiliger Ort ist, war es auch immer ein Ort des Friedens und egal, welche Schwierigkeiten son­st waren, an diesem Ort waren sie vergessen. Verschiedene Pfeifen kannst du hier sehen.

Hier begeg­ne ich zum ersten Mal den prayer cloths und tobac­co ties , die die Gebete versinnbildlichen, die hier während Zeremonien gesprochen wur­den. Die bun­ten Tücher erin­nerten mich, an heilige Bäume in der Türkei, an den auch Tücher gebun­den wer­den. Ich musste aber auch an die tibetis­chen Gebetsfahnen denken. In all diesen Fällen trägt der Wind die Gebete weit­er.

Bud erzählt hier kurz über die Geschichte von Pipestone, ein begehrter Platz, um Stein für Pfeifen für ver­schiedene Zeremonien und Rituale abzubauen.

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das kann die Donau auch, oder?

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