_MG_8495Ich habe ver­sprochen, noch mehr von den Übrigbleibseln der vulka­nis­chen Abenteuer zu erzählen. Ich fuhr Richtung Norden, um in Wyoming etwas ganz beson­deres zu besuchen. Doch zuerst sah ich ein­mal andere Hügel, die mir von Ferne zu wink­ten.

Nur was mich, seit ich genauer auf Berge und Täler schaute, immer mehr faszinierte, auch wenn das Prinzip ver­gle­ich­bar ist, schaut alles ganz ein­ma­lig und einzi­gar­tig aus. Und ist es auch.

Devils Tower ist 1559m hoch, 386m erhebt sich dieser Lakkolith. Natürlich ist er wie Bear Butte ein Sacred Place für ver­schiedene Tribes. Er ist das älteste National Monument der Vereinigten Staaten. Was irri­tierend ist, sind die Kletterer, die von allen Seiten den Berg erk­lim­men. Noch schlim­mer fand ich die Rufe, mit denen sie sich ver­ständigten. Warum fällt es uns ‚zivil­isierten’ Menschen so schw­er, andere Menschen und deren Bedürfnisse zu respek­tieren. Sie krax­eln _MG_8343ja auch nicht in ein­er Kirche herum. Niemand ver­liert etwas, wenn er einen Berg nicht besteigt. Doch gehen die Diskussionen rund, denn als National Monument gehöre es ja allen Amerikanern. Ich mochte es schon  nicht am Uluru. Bevor wir begin­nen, will ich deshalb einen alten Salbei, den ich dort sah, als kleines Symbol dieser Slideshow voranstellen.

Mehr zum Devils Tower kön­nt ihr hier nach­le­sen. Dort kön­nt ihr auch den Riesenbären sehen, der mit seinen Krallen seine Spuren im Berg hin­ter­ließ. In Lakota wird er nicht Teufelsturm son­dern Matȟó Thípila (‚Bear Lodge’) or Ptehé Ǧí (‚Brown Buffalo Horn’) genan­nt.

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