Kategorie: go west

go west Nordamerika South Dakota

Pierre

Schon mal was von Pierre gehört? Nicht, ich auch nicht, bis ich dor­thin fuhr. Es ist die Hauptstadt von South Dakota und South Dakota mag ich. Die größte Hürde für mich ist allerd­ings den Namen (und es wer­den noch andere fol­gen) englisch auszus­prechen und nicht franzö­sisch. Prairie du chien ist auch so ein Ort. Warum nen­nen sie es nicht ein­fach Prairiedog? Tja, man spürt, dass Franzosen…

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Von Wyoming nach South Dakota

Die Natur war gnädig zu mir. Nachdem ich mich am Vortag bemühte, meine Augen nicht zu reiben und abends meinem schmerzen­den Knöchel einen kalten Umschlag ver­passte, reg­nete es heute und nichts schmerzte mehr. Das war eine tolle Überraschung und der Aufbruch, tat mir ein wenig leid, da ich mit Tom gern mehr gesprochen hätte. Tom war um 5 Uhr aufge­brochen und so sagte nur der Hund Abschied,…

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Auf nach Osten

Den west­lich­sten Punkt mein­er Reise hat­te ich erre­icht, nun geht es also wieder Richtung Madison, wo meine Reise begann. Ich hat­te vom Medicine Wheel in den Bighorn Mountains erfahren, von ihm hat­te ich vorher genau­so wenign gehört, wie von den Bergen, in denen dieser Platz lag. Und wie andere auch wis­sen, sind alle Straßen flach auf ein­er Karte, als es langsam wieder aufwärts ging, ahnte ich…

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Heart Mountain Relocation Center

Als ich von Cody auf­brach, emp­fahlen mir Ruth und Pete, meine Hosts in Cody, an einen trau­ri­gen Ort zu fahren. Alle Nationen haben Orte, die einen mit Scham erfüllen, Amerika ist nur ein großes Land, mehr Augen sind darauf gerichtet. Aber inzwis­chen bin ich alt genug, neugierig genug, um Trauriges an vie­len Orten zu ent­deck­en. Ich bin aber auch müde gewor­den, wie die einen den anderen…

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Viecha

Das erste Tier, dem ich begeg­nete, war ein Kojote. Ich weiß nicht, ob er sein Revier erweit­erte, oder ob er nicht recht wusste, was tun, denn am Straßenrand lag ein Kadaver eines anderen Kojoten, über den sich ger­ade ein Adler und später ein Rabe her­ma­cht­en. Normalerweise sind sie Einzelgänger, aber Frühling ist auch die Zeit, wo sich 2 zusam­men­tun, wer weiß. (Die roman­tis­che Variante, dass hier ein­er…

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Old faithful — Tada

Finally … Ich habe mir Old Faithful tat­säch­lich aufges­part, er war das let­zte, das ich in Yellowstone besucht habe. So ein Geysir, der so pünk­tlich aus­bricht, ist wohl das Allerschönste, was sich ein Tourismusmanager wün­schen kann. Im Durchschnitt alle 90 Minuten zis­cht es und für mich gab es noch drama­tis­che Wolken, yeah!

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Norris Geyser Basin

Es ist span­nend, wie sehr mir die Orte ver­traut vorka­men und doch war jed­er anders, einzi­gar­tig. Dieses Becken wird Porcelain Basin genan­nt. Diese Farben …

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noch ein paar Bäume von Mammoth Hot Springs

Bei diesen Bildern habe ich erkan­nt, wie sehr sich die Landschaft ändert. Egal, wann genau es passierte, aber diese Bäume haben gelebt, gut und glück­lich, bis der Boden zu heiß wurde oder die Quellen, alles Leben aus ihnen her­aus saugten. Einer mein­er coolen Hosts erzählte mir, dass es völ­lig anders aus­sah, als er als 5-Jähriger in den 1950er Jahren dort war. Ich brauchte einige Zeit, bis…

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Cabin at Mammoth Hot Springs

Als ich mir langsam klar wurde, dass ich Yellowstone besuchen will, hat­te ich noch keine Vorstellung wie groß der Nationalpark ist. Zu allem Überdruss zeigte mir mein GPS auch falsche Daten an, doch ich war mis­strauisch, irgen­det­was stimmte nicht. Dieses Misstrauen war gut, denn die Spezialität ganz im Norden von Yellowstone ist gute 3 Stunden von Cody ent­fer­nt, aber nur wenn keine Pausen gemacht wer­den und alles andere…

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Mammoth Hot Springs

Ich war müde am Abend von den vie­len Eindrücken, aber auch vom Fahren, schließlich hat­te ich 2 Pässe über­quert und eine anspruchsvolle Bergstraße, bei der mir sehr bewusst wurde, dass ich meine Fernsichtbrille zuhause vergessen hat­te und auch wenn es nur wenig Dioptrien sind, müde sind es fast immer zu viele. Selig schlief ich früh ein, wachte früh auf und machte mich auf einen lan­gen Tag gefasst.…