Schlagwort: Gold im Mund

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Frühjahrsputz

Vor mir stehen etliche Kisten mit Briefen, Tagebüchern, Notizen. Ich habe sie geordnet, 2 Tage lang, und gelesen vielleicht 10%. Einiges trieb mir die Tränen in die Augen, aber ich bekam auch meine schönsten Geschenke zu sehen: Liebesbriefe an mich. Gelassenheit ist wirklich ein Geschenk des Alters. Fragte ich früher: „war das alles?“, geht es heute, nur um das Bewegendste, Berührendste. Ich brauch keine hunderten Liebesbriefe,…

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Marktwert

Ich bin verdammt froh, keinerlei Marktwert anzustreben. Damit ist egal, ob ich einen besitze oder nicht. Dieses sich selbst als Produkt definieren, ist seltsam. Etwas teilen, Begeisterung, ein Lied, einen Text, das ist etwas anderes. Da geht es um Leidenschaft und Freude, die man teilen will. Andere hingegen machen Werbung, und wenn du nicht ihrer Meinung bist, dann bist du weniger wert. Die überzeugen nicht, weil…

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Mit der Axt entzwei

Ich bin verletzlich geworden. Es ist nicht mangelndes Vertrauen oder Misstrauen, das mich beherrscht, sondern Angst verletzt zu werden. Ich dachte, ich hätte mein Vertrauen im Klo runter gespült. Aber ich bin nur vorsichtig geworden. Es waren nicht Fremde, die bei mir diesen Schrecken auslösten. Ich habe nie verstanden, wie andere leichtfertig Versprechungen gaben, an denen ich zweifelte, zu groß, zu umfassend, zu schwer wogen sie.…

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Blödmänner

„Wer glaubt, xy ist abc, ist schlicht blöd.“ Dieses Zitat brachte mich zum Nachdenken. Diese Aussage ärgerte mich, ich mochte sie nicht. Erst als ich das Ding mit xy belegte, wußte ich, woran sie mich erinnert. War das Volksschule oder doch mehr Kindergarten? Soll ich darauf antworten: „Dann bin ich lieber blöd“ oder „Wer so redet, ist doof“ oder „Na, dann … ;-)“ verlegen, wie der…

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Einstürzende Altbauten

Ich bin dabei viele Mauern einstürzen zu lassen: Arbeitswechsel, Wohnungswechsel und Namenswechsel. Gutes darf und will ich in meinem Leben behalten: neben Freunden gehört Singen, Schreiben, Lachen, Fotografieren, Lesen, Reisen, Kochen, Stricken, Malen und sicherlich noch anderes dazu. Also bleibt eigentlich alles Wesentliche beim Alten.