ich falle durch ein endloses Universum.
kann nicht sehen,
wo es beginnt und wo es endet.

ich fliege als Wolke,
die niemand berühren kann.
manchmal unsichtbar, nicht existent.

ich fliege über Berge.
das wildeste Gewitter versucht,
meine Tränen als Hagelkörner niedergehen zu lassen.

ich fliege als Wind,
über das Meer mit nichts, um mich anzuhalten,
und trinke eine neue Flasche mit frischen Tränen.

ich fliege über die Wüste,
die Hitze brennt
und ich hoffe, ich vergehe.

auf der sinnlosen Suche
wie ich vernichten könnte,
was ich fühle.


Aus dem Gedichtband Momente des Abschieds.

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